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Amtliche Bekanntmachung betreffend die Alpviehsömmerung 2018 im Kanton St.Gallen / Vorarlberg

Die Alpfahrtsvorschriften für den Auftrieb von Vieh auf Alpen und gemeinschaftliche Weiden
können
  • in den Gemeinderatskanzleien und bei den Tierärzten eingesehen werden,
  • beim Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen, Blarerstrasse 2, 9001 St. Gallen (( 058 229 28 70) angefordert oder
  • unter www.avsv.sg.ch Tierverkehr Sömmerung abgerufen werden.
Neu sind die Bestimmungen über die Blauzungenkrankheit für Tiere, die im Ausland gesömmert wer-den. Die erweiterten Untersuchungen wegen der Tuberkulose-Gefahr für in Vorarlberg gesömmertes Rindvieh werden beibehalten.

BVD (Bovine Virus-Diarrhoe)
Es dürfen nur Rinder aufgeführt werden, die keinen Sperrmassnahmen unterliegen. Ausnahmen erteilt der Kantonstierarzt. Sämtliche Aborte und Totgeburten sind auf jeden Fall auf BVD untersuchen zu lassen. Der Veterinärdienst behält sich vor, je nach aktueller Seuchenlage zusätzliche Untersuchungen auf BVD anzuordnen.


Sömmerung Vorarlberg
Für die Sömmerung in Vorarlberg ist ein spezielles Sömmerungszeugnis notwendig, das frühzeitig beim Tierarzt eingeholt werden muss. Das ausgefüllte Zeugnis ist über den Tierarzt an den Veterinär-dienst zur Verifizierung einzusenden. Der Tierhalter erhält dieses vom Veterinärdienst direkt per Post zugestellt. Zusätzlich ist für alle Tiere ein Zusatzformular mit den Besamungsdaten nötig.

BVD
Sämtliche Tiere müssen über ein BVD-Virus-negatives Resultat verfügen. Innerhalb von 14 Tagen nach der Rückkehr sind alle trächtigen Tiere mittels Blutproben auf BVD-Abwehrstoffe (Antikörper) zu untersuchen. Bis zum Vorliegen aller negativen Resultate darf kein Tier verstellt werden. Antikörper-positive Tiere werden unter Verbringungssperre gestellt bis zur Widerlegung oder zum vorzeitigen Ende der Trächtigkeit, oder bis die virologische Untersuchung des Kalbes oder der Totgeburt einen negativen Befund ergeben hat. Sämtliche Kosten, die aus diesen Untersuchungen entstehen, trägt der Kanton.

Tuberkulose
Die Situation im Vorarlberg betreffend Hirschtuberkulose (Tbc) ist kritisch. Um Krankheitsübertragun-gen von Hirschen auf Rinder vorzubeugen, sind Schutzmassnahmen zu treffen. Der Alpverantwortliche hat in Absprache mit der Wildhut Weide-Hygienemassnahmen einzurichten.

Bestände, in die Tiere der Rindergattung aus Vorarlberg zurückkehren, werden ab der Rückkehr unter amtstierärztliche Überwachung (ATÜ) und unter Verbringungssperre gestellt. Frühestens acht Wochen nach der Rückkehr in die Schweiz werden sämtliche gesperrten Tiere durch das Amt für Verbraucher-schutz und Veterinärwesen AVSV einer Untersuchung auf Rindertuberkulose mittels Hauttuberkulintest unterzogen. Die ATÜ wird vom AVSV aufgehoben, wenn keine fraglichen oder verdächtigen Test-ergebnisse festgestellt werden. Sämtliche Kosten gehen zu Lasten des Tierhalters. Im Seuchenfall werden für Tierverluste keine Entschädigungen geleistet.

Blauzungenkrankheit
Da die Schweiz seit Herbst 2017 in der Blauzungen-Zone Serotyp 8 liegt, gibt es Auflagen für den Export von Klauentieren in zonenfreie Länder. Alle empfänglichen Tiere, die im Ausland gesömmert werden, müssen entweder gegen die Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 geimpft sein, oder vor dem Verbringen in einem vektorgeschützten Betrieb gehalten worden und nach dieser Zeit negativ auf das Virus getestet sein.

TVD Ab- und Zugangsmeldung für Sömmerungstiere
Sämtliche Zu- und Abgänge sind durch den Alpverantwortlichen der TVD über das Portal www.agate.ch innerhalb von 3 Arbeitstagen zu melden.
Aufgetriebene Schweine müssen von den Alpbewirtschaftern der TVD via www.agate.ch oder mittels einer Karte gemeldet werden. Dabei reicht es, pro Meldung die Anzahl Schweine, den Herkunftsbetrieb und das Datum des Zugangs anzugeben.
Pferde: Der Equideneigentümer muss die Standortveränderung über www.agate.ch auf den Sömme-rungsbetrieb melden, sofern diese länger als 30 Tage dauert.
Hunde: Die Halter von Hunden tragen für die Dauer des Alpaufenthaltes in der Hundedatenbank AMI-CUS (www.amicus.ch) die Adresse der Alp ein.

April 2018                                                                        Veterinärdienst des Kantons St. Gallen

Datum der Neuigkeit 13. Apr. 2018