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Gemeinde Walenstadt

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Inhalt

Zyklus 3 (NUK)

Neues Unterrichtskonzept der Oberstufe (NUK)

Aus Kapazitätsgründen wurde per Sommer 2021 das Obstadtschulhaus um das Lernhaus C erweitert. Im Hinblick auf den Erweiterungsbau wurde ein Projektteam gegründet, bestehend aus Lehrpersonen, dem Ressortleiter Medien und Informatik und der Schulleitung. Dieses entwickelte und realisierte ein neues Unterrichtskonzept, das die zukunftsorientierten Lehr- und Lernorte des neuen Lernhaus C als Chance nutzt.

Dieses Konzept orientiert sich an den Bildungstrends von Prof. Olaf-Axel Burow und den Skills der Zukunft. Als Schwerpunkte wurden die Bildungstrends «Digitalisierung», «Individualisierung», «Veränderung der Lehrerrolle» sowie der «neue Lehrraum» gesetzt.

Lesen Sie über die einzelnen Puzzleteile, die zusammengefügt die Pfeiler des NUK bilden.

 

Hauptziele des NUK

Ziele
  • NUK orientiert sich an den Bildungstrends bzw. Skills der Zukunft und versucht diese gezielt zu fördern
  • Selbstständigkeit und Eigenständigkeit stärker fördern
  • Partizipation der Schüler*innen verbessern
  • Schulmotivation der Schüler*innen steigern
  • Schüler*innen optimal auf die heutige / zukünftige Berufswelt bzw. weiterführende Schulen vorbereiten

 

Neues Raumkonzept

neues Raumkonzept

Pro Geschoss stehen den Klassen das Kurszimmer (für «Frontalunterricht»), der Inputraum (für kurze Erklärungen) und das Lernatelier zur Verfügung, die alle gemeinsam an den Markplatz (für kooperative Lernformen) grenzen. Alle diese Räume sind mit grossen Glastüren verbunden, die Übersicht und Transparenz fördern. Jeder Raum bietet eine andere Lehr- und Lernsituation. Im Lernatelier gilt Flüsterkultur und jede*r Schüler*in hat einen persönlichen Arbeitsplatz.

Die Raumstruktur bietet und fördert neue Unterrichtformen, welche die Lernenden auf die künftig geforderten Skills der modernen Arbeitswelt vorbereiten soll.

 

Entwicklung

Entwicklung

Für die Entwicklung wurde ein Projektteam mit allen Klassenlehrpersonen, der schulischen Heilpädagogin und der Schulleitung gebildet. Für die Entwicklung des NUK wurde als Grundlage Literatur zu den Skills der Zukunft und Bildungstrends gelesen, innovative Schulkonzepte studiert und digital ausgetauscht sowie spezifische Weiterbildungen absolviert. Erst dann erfolgte die Ausarbeitung eines eigenen Konzepts.

 

Projektzeitplan

Projektzeitplan NUK

NUK Phase Entwicklung
Schuljahr 2019/20 & Schuljahr 2020/21

NUK Phase 1
Schuljahr 2021/22 & Schuljahr 2022/23

Ziele

  • Start und Umsetzung NUK mit der 3. Sek und 1. - 3. Real im Lernhaus C
  • Erfahrungen sammeln und kleine Anpassungen vornehmen mit der 1. und 2. Sek während einem Halbtag pro Woche

NUK Phase 2
Schuljahr 2023/24 und Schuljahr 2024/25

Ziele

  • Ganze Oberstufe mit NUK unterrichten
  • Optimierungen Phase 1 umsetzen
  • Konzept optimieren

 

Vernetzung mit anderen Schulen

Vernetzung mit anderen Schulen

Um die Qualität des Unterrichtsmaterials zu erhöhen, arbeitet die Oberstufe Walenstadt in den Fächern Mathematik und Deutsch mit der Sportschule Rapperswil – Jona und der Schule Grentschel Lyss zusammen.

Es wird unter anderem eine eigene Videoplattform bewirtschaftet. www.watch2learn.ch. Weitere Schulen sind an der Zusammenarbeit interessiert.

 

Sporttalente

Sporttalente

Die Schule Walenstadt versucht die Sporttalente mit Kaderzugehörigkeit oder mit der Swiss Olympic-Karte noch besser zu fördern und bietet zudem neu ein spezielles Sportförderangebot an. Dieses niederschwellige Angebot kann aber nicht mit einem Angebot einer Sportschule verglichen werden.

 

 

Lernen durch Erleben

Lernen durch Erleben

Lernen durch Erleben ist nicht neu und meint, dass Jugendliche durch selbergemachte Erlebnisse lernen. Das NUK möchte diesem Aspekt mehr Gewicht geben. Beispielsweise wurde gemeinsam mit den Oberstufenschüler*innen ein eigenes hochwertiges Waldschulzimmer errichtet.

 

 

Levelsystem

Levelsystem

Die Schüler*innen werden in unterschiedliche Levels eingeteilt. Je höher das Level desto mehr Möglichkeiten oder Verantwortung für das Lernen kann ein*e Schüler*in übernehmen. Das Levelsystem ist ein Förder-, Organisation- und auch Motivationsinstrument.

 

Einsatz digitaler Lernmedien

Digitale Lernmedien

Die Lehrmittel und auch die Berufswelt werden immer digitaler. Deshalb werden einzelne Klassen mit persönlichen Laptops ausgerüstet, um Erfahrungen zu sammeln und diese dann auch umzusetzen. Grundsatz: Der Laptop wird eingesetzt, wenn dieser einen Mehrwert bietet.

Zuerst werden die gemachten Erfahrungen ausgewertet und Anpassungen vorgenommen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist geplant, dass alle Schüler*innen ein persönliches Gerät erhalten.

 

Coaching

Coaching

Jede Klassenlehrperson coacht die Schüler*innen mit Einzelgesprächen während 1-2 Lektionen pro Woche. Mögliche Inhalte:

  • Wohlbefinden
  • Arbeits-, Lern- und Sozialverhalten
  • Leistungsstand
  • Berufswahl


Es wurde ein Coachingheft entwickelt, damit noch gezielter gefördert bzw. unterstützt werden kann.

 

Durchlässigkeit

Durchlässigkeit

Der Kanton St. Gallen gibt verschiedene Möglichkeiten vor, wie die Oberstufe organisiert werden kann. Die Geschäftsleitung Schule wird in den nächsten beiden Jahren die verschiedenen Optionen prüfen.

 

 

Hausaufgaben

Hausaufgaben

Realschüler*innen stehen Zeitfenster ausserhalb des Stundenplans zur Verfügung, damit die Hausaufgaben in der Schule gelöst werden können. In der Sekundarstufe kann das Wahlfachangebot Arbeitsstunde gewählt werden.

 

 

Schüler*innen-Partizipation

Partizipation Schüler

Um den Stimmen der Schüler*innen mehr Gewicht zu geben, gibt es neu ein Schülerforum.

«Das Schülerforum bietet den Schüler*innen die Möglichkeit, die Schule mitgestalten zu können und durch Mitsprache, Mitverantwortung und Mitarbeit eine gute Schulkultur zu schaffen.»

  • Schüler*innen-Vertretungen aus allen Oberstufenklassen nehmen an den Versammlungen teil
  • Konzept wurde gemeinsam mit Schüler*innen, Lehrpersonen und Schulleitung entwickelt.

Die Schüler*innen sollen zudem mehr im Schulalltag einbezogen werden und auch mehr Verantwortung übernehmen. So wurden beispielsweise von den Schüler*innen selbst Hocker für den Neubau gezimmert oder Laptophüllen für die persönlichen Geräte genäht. Zudem werden auch in der Aufgabenhilfe Schüler*innen als Unterstützung eingesetzt oder bei der Erstellung von Lernvideos.

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